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Dopplersonografie peripherer Arterien

Abb. 22.29 e:

Schallkopfpositionen bei Darstellung der Aorta abdominalis und der Becken- und Beinarterien.

(a) Mittelbauch, Querschnitt. Schallkopfposition bei Darstellung der Aorta abdominalis im Querschnitt. Der Transducer wird etwas paramedian links vom Xiphoid bis zum Nabel geführt. Unter dosierter Kompression wird die Aorta abdominalis dargestellt.

(b) Mittelbauch, Längsschnitt. Der Transducer wird mäßig paramedian links zwischen Epigastrium und Nabel positioniert. Sollte die Aorta abdominalis durch Darmgas überlagert sein, wird unter dosierter Kompression kurz abgewartet, ob die Luft sich verlagert und die Einsehbarkeit gegeben ist. Sonst wird der Patient auf die rechte Flanke gelagert und die Beschallung von links lateral wiederholt.

(c) Unterbauch, Schrägschnitt. Der Schallkopf wird auf einer Linie zwischen Nabel und Leistenmitte positioniert. Kranial auf dieser Linie wird die A. iliaca communis, kaudal die A. iliaca externa gefunden.

(d) Leiste, Längsschnitt. Die A. femoralis communis und die Femoralisgabel werden dargestellt.

(e) Oberschenkel, Längsschnitt. Der Transducer wird medial der Mitte des Oberschenkels aufgesetzt, zuerst wird die A. femoralis superficialis im Querschnitt aufgesucht (hinter dem M. sartorius, aufliegend auf den Adduktoren), dann wird der Transducer langsam (unter Schallkontrolle) in den Längsschnitt gedreht. Die Spektralkurven sollten immer nur im Längsschnitt (unter exakter Winkelkorrektur) abgeleitet werden.

(f) Knie, Längsschnitt dorsal. Der Patient wird auf die Seite gelagert und die A. poplitea wird über die Fossa poplitea beschallt.

(g) A. tibialis anterioris, Längsschnitt. Der Transducer wird in der Mitte des Unterschenkels ventrolateral im Querschnitt aufgesetzt. Hinter dem M. tibialis anterioris, aufliegend auf der Membrana interossea cruris, wird die A. tibialis anterioris aufgefunden. Dann wird der Transducer (unter Sichtkontrolle im Ultraschall) langsam in den Längsschnitt gedreht und die A. tibialis anterioris vom Fibulakopf nach distal beschallt.

(h) A. fibularis, Längsschnitt. Der Unterschenkel wird nach innen rotiert, der Transducer wird im Querschnitt in Unterschenkelmitte dorsolateral aufgesetzt. Die A. fibularis, auch als A. peronaea bezeichnet, findet sich dorsomedial der Fibula. Anschließend wird der Transducer unter Schallsicht in den Längsschnitt gedreht.

(i) A. tibialis posterioris, Längsschnitt. Außenrotation des Unterschenkels. Schallkopfankoppelung im Querschnitt in Unterschenkelmitte mediodorsal. Die A. tibialis posterioris wird zwischen oberflächlicher und tiefer Flexorenloge aufgesucht (in der Tiefe angrenzend an den M. soleus). Danach wird unter Schallsicht in den Längsschnitt rotiert.

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