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Dopplersonografie peripherer Arterien

Abb. 22.27 a:

Farbdoppler.

(a) Femoralisgefäße im Längsschnitt. Man erkennt sofort, ob ein Fluss vorhanden ist oder nicht, die Flussrichtung ist evident (sie wird anhand des Farbbalkens links im Bild definiert); die Farbe (unter Beachtung der Kippung der Farbbox) oben im Balken gibt die Flussrichtung auf den Schallkopf zu an – im vorliegenden Fall blau. Die V. femoralis ist blau kodiert, fließt auf den Transducer zu (links im Bild proximal, rechts im Bild distal). Die Farbe unten im Balken zeigt die Flussrichtung vom Transducer weg an, im aktuellen Bild rot, die A. femoralis superficialis wird rot kodiert (Fluss vom Transducer weg). Die Pfeile zeigen die Flussrichtung an. Die helleren Töne am Farbbalken bzw. im Rahmen der Kodierung zeigen den schnelleren Fluss an, die dunkleren Farben den langsameren Fluss. Oben und unten am Farbbalken wird die Grenzfrequenz in cm/s angegeben. Das ist jene Flussgeschwindigkeit im Gefäß, bei der es zum Auftreten eines Aliasing kommt. Bei den Arterien wird die Grenzfrequenz im Normalfall auf 20–30 cm/s eingestellt, bei Stenosen sollte die Grenzfrequenz entsprechend erhöht werden, bei Beschallung der Venen wird die Grenzfrequenz etwa auf 10 cm/s reduziert (langsamer Fluss). Wird die Grenzfrequenz überschritten, tritt Aliasing im Gefäß auf (Unterabtastung). Anhand des Aliasing sehen wir im Farbdoppler sofort, wo eine Stenose vorliegt, die Graduierung der Stenose erfolgt aber immer mit dem Spektraldoppler.

(b) Aliasing im Farbdoppler. In-Stent-Stenose bei liegendem Stent im Adduktorenkanal. Man erkennt die normale rote Farbe mittig im Stent (links im Bild proximal, rechts distal). Rechts zeigt sich eine Ausdünnung der Farbsäule im Stent (durch neointimale Hyperplasie) mit multiplem Aliasing (hellblaue Zonen mit gelber Umrandung). In der Aliasing-Zone wird die obere Grenzfrequenz von 30 cm/s (mittlere Geschwindigkeit der Farbkodierung) deutlich überschritten. Zur exakten Evaluierung des Stenosegrades muss die Spektralkurve intrastenotisch sowie prä- und poststenotisch abgeleitet und der Stenoseindex (Ratio) berechnet werden.

(c) Identische Situation wie in Abbildung 22.27b. Darstellung einer In-Stent-Stenose im Power-Mode. Man erkennt die In-Stent-Stenose anhand der Ausdünnung der Farbsäule sehr gut, das Bild wird hier nicht durch Aliasing gestört, da es im Power-Mode kein Aliasing gibt. Der Power-Mode grenzt die Plaques sehr gut ab, zeigt den Stenosekanal ideal, der Modus ist aber anfällig auf Bewegungsartefakte. Die systolische Spitzengeschwindigkeit und die enddiastolische Geschwindigkeit der In-Stent-Stenose werden in Abbildung 22.28b ersichtlich.

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