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Farbkodierte Dopplersonografie der Halsgefäße

Abb. 20.54 a:

Abgangsstenose der A. carotis interna mit verschiedenen dopplersonografischen Untersuchungsverfahren.

(a) Stenose der A. carotis interna im Farbdoppler im Längsschnitt: Vorwiegend dorsal gelegene echoärmere Plaque im ACI-Abgang. Einschnürung der Farbsäule intrastenotisch, korrespondierendes Aliasing als Nachweis einer Strömungsstörung und Flussbeschleunigung. Die vorgewählte Grenzfrequenz (31 cm/s) wird überschritten, es kommt zur Farbumkehr (hellblau mit weißem Rand). Überzeichnung der Plaquebildung durch die Farbe aufgrund der Interpolation der Farblinien und des Blooming-Effektes (vgl. b).

(b) Stenose der A. carotis interna im Power-Mode im Längsschnitt: identische Stenose wie in Teilabbildung a. Ideale Abgrenzung der Plaque, im Power-Mode werden keine Frequenzverschiebungen dargestellt, demzufolge tritt auch kein Aliasing in der Stenose auf. Es kann aber auch hier zu „Überzeichnungen“ der Plaquebildung mit Farbpixeln kommen (je nach Einstellung der Farbverstärkung) .

(c) Etwa 70%ige Stenose der A. carotis interna (nach NASCET) im Farbdoppler und der Doppler-Spektralanalyse. Identische Stenose wie in a und b. Die exakte Winkelkorrektur folgt dem Verlauf der Aliasing-Zone. Anstieg der PSV in der Stenose. Die PSV beträgt 359,8 cm/s (der untere Schwellenwert von 230 cm/s für die 70%-Stenose nach NASCET wird überschritten). Die enddiastolische Geschwindigkeit liegt bei 101,5 cm/s (auch hier wird der Schwellenwert von 100 cm/s für die 70%-Stenose überschritten). Der Stenoseindex ACI / ACC liegt bei 4,5, die poststenotische Geschwindigkeit liegt in der A. carotis interna über 50 cm/s (nicht dokumentiert), somit liegt der Stenosegrad über 70%, aber noch eindeutig unter 80% nach NASCET. Auch auf die Kollateralensituation ist entsprechend zu achten.

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