Niere
Abb. 10.49 a-h:
Diffuse Nierenveränderungen.
(a) Fusionsrelikt: Die renkulierte Niere zeigt eine reflexstarke, schmale Bandverbindung zum Sinus als Hinweis auf die Verschmelzung der Nierenlobuli.
(b) „Große echoarme Niere“: Vergrößerung, Abrundung der Form, Abnahme der Echostärke der Nierenrinde bei akuter Venenthrombose und Rechtsherzinsuffizienz.
(c) Reflexive Markkegel: Zunahme der Reflexstärke der Markpyramiden bei Markschwammniere, medullärer Nephrokalzinose, chronischer Hypokaliämie, Analgetikanephropathie und Uratnephropathie.
(d) „Kleine echoarme Niere“: Verkleinerte, echoarme Niere bei Nierenarterienstenose.
(e) „Kleine echoreiche Niere“: Verkleinerte, jedoch nicht destruierte Niere bei chronischen Parenchymerkrankungen ohne Narbenbildung.
(f) „Große echoreiche Niere“: Vergrößerung der Niere, Abrundung der Form, Zunahme der Reflexivität der Nierenrinde unterschiedlicher Ausprägung, betonte echoarme Markpyramiden bei akuten Parenchymerkrankungen.
(g) Vaskuläre Narbe: Dreieckförmige Einkerbung der Kontur, zwischen Markpyramiden lokalisiert.
(h) Pyelonephritische Narbe: Flach konkave Einsenkung der Kontur mit Parenchymverschmälerung und Echoverdichtung der Rinde, im Epizentrum der Narbe eine Markpyramide mit umschriebener Kelcherweiterung.